Lebkuchen selber backen

Sie duften verführerisch, sehen gut aus und schmecken durch und durch nach Weihnachten. Seit 350 v. Chr. gibt es schon das bei uns auch als Pfeffer-, Gewürz- oder Honigkuchen bekannte Gebäck. Die Zubereitung bedarf ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl, aber besonders, wer sich jetzt schon einmal an den Teig wagt, wird zu Weihnachten tolle und duftende Plätzchen aus dem Ofen holen können.

Lebkuchenteig erfreut sich einer langen Tradition und unterscheidet sich von anderen Gebäcken vor allem dadurch, dass statt Hefe als Triebmittel Pottasche verwendet wird. Grundsätzlich lässt sich der Teig auch nach einer Ruhezeit von einem Tag verwenden, aber das Aroma wird so besser so länger man dem Teig Zeit lässt – gerne bis zu zwei Monaten. Somit ist jetzt der perfekte Zeitpunkt um den Teig schon einmal anzusetzen.

Die Zutaten:

250g Honig
250 g braunen Rohrzucker
500g Mehl
2 Eier
12 g Pottasche
100g Fett (Butter oder Margarine)
Je etwa eine Mehlspitze von gemahlenen Nelken und Anis
Ein bisschen weniger Kardamom, Ingwer, Muskat und Muskatblüte
2 TL Zimt
2 EL Kakaopulver
abgeriebene Schale einer Zitrone
2 cl Kirschwasser
evt. Nüsse und Orangeat

Die Zubereitung

Honig und Zucker in einem Topf erwärmen. Während des ständigen Rührens werden nach und nach das Fett, Gewürze sowie die Zitronenschale hinzugegeben. Wenn eine gleichmäßige Masse entstanden ist wird der Topf vom Herd genommen und die Paste sollte kurz abkühlen. Dann kommt das Mehl und der Kakao hinzu und alles zusammen wird gut verknetet. Die leicht verquirlten Eier werden unter den gut vermengten Teich gegeben und schließlich wird alles mit dem Gemisch aus Kirschwasser und Pottasche, die zunächst ineinander verrührt werden, zu einem glatten Teig verarbeitet. Der fertige Teig wird dann zu einer Kugel gerollt und bis zur Fertigstellung in einem normal temperierten Raum gelagert. Vor der Verarbeitung wird er noch einmal gründlich durchgeknetet und dann etwa 1 cm dick ausgerollt und in beliebige Formen geschnitten, die noch einmal 2 Stunden ruhen sollten und dann bei ca. 190°C 20 Minuten gebacken werden.

Tipps und Tricks

Wichtig ist es den Teig während der Verarbeitung ständig in Bewegung zu halten, da er sonst schnell hart wird und dann nur noch schwer weich zu kneten ist. Am besten verwendet man, wenn vorhanden, eine Knetmaschine. Zudem sollten die Kuchen lieber etwas kürzer als zu lang im Ofen gelassen werden, da die Kuchen sonst schnell herb schmecken.

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